Mit 18 ins Goldene Buch

Von Albrecht Dennemann

Gerade 18, mit 1,0 Das Abitur gemacht und deutscher U20 Meister im Beach-Volleyball. Letzteres war ausschlaggebend, dass sich Dan John ins Goldene Buch der Stadt Schüttorf eintragen durfte. Eine Ehre, die bislang Didi Hallervorden, den Schauspielerinnen Thalbach, den Wiener Sängerknaben und den Schüttorfer Höllenlauf-Enthusiasten zu Teil wurde. Ins Rathaus begleiteten den Volleyballer seine ebenfalls Volleyball spielenden Eltern und FC-Volleyballmanager Diedrich Lammering.

Schüttorf. „Ich habe auch schon mal Fußball gespielt“, gibt der zurückhaltende Volleyballer zu. Aber der Volleyball-Virus war dem Schüttorfer in die Wiege gelegt. Mutter Erika spielte in Emlichheim und Vater Karel in Schüttorf Volleyball. Es ging also an dieser Sportart kaum ein Weg vorbei. Mit 16 wurde er schon in den Kader der Schüttorfer Zweitliga-Volleyballer aufgenommen. Leider plagte das Verletzungspech, doch Beach-Volleyball ging dann in diesem Jahr schon wieder. Drei Wochen Trainingslager in Kroatien, eine Wildcard und Dan und sein Partner waren im Spiel. Als U20-Jugendnationalspieler hatten er und sein Partner scheinbar ein paar Bonuspunkte. Im Rathaus wurde der deutsche Meister in Vertretung von Bürgermeister Thomas Hamerlik von Jörn Tüchter, Stadtdirektor Manfred Windhaus und Elfriede Verst begrüßt. Windhaus war als sportbegeisterter ehemaliger Fußballer bei diesem Termin in seinem Element, aber auch Elfriede Verst kannte sich Dank Volleyball spielender Tochter gut aus.
Ob John auch weiterhin dem Schüttorfer Zweitliga-Kader zur Verfügung stehen wird ist fraglich. Noch ist nicht geklärt und entschieden, was und wo der Abiturient nach dem Sommer studieren wird. Volleyball wird aber sicherlich Teil seiner vorläufigen Lebensplanung sein. Nicht nur auf dem Feld, sondern auch im Internet frönt der Schüttorfer mit tschechischem Hintergrund seiner Leidenschaft. Auf der Webpage Volley-Page werden die Spiele der Schüttorfer Damen- und Herren-Teams von ihm dokumentiert.
Das Schüttorfer „Goldene Buch“ ist eigentlich nicht golden. Es hat einen schwarzen Einband, aber Goldschnitt.